Am sonnigen Samstagnachmittag in der Innenstadt von Frankfurt protestierten Frauen gegen Trump. Eine Vielzahl von Menschen, darunter auch Kinder und ältere Menschen, nahmen an dem Marsch teil. Die Teilnehmer trugen rosa Strickmützen, Regenbogenflaggen und Schilder mit Aufschriften wie “#WhyIMarch”, “Girls just want to have fun-damental human rights” und “Women’s Rights Matter”. Sogar drei kleine Mädchen waren vorne dabei und riefen Parolen wie “Hey hey ho ho discrimination has to go” und “No means no”.
Mehr als 2.000 Frauen und Männer nahmen in Frankfurt an einem von über 600 Schwesterveranstaltungen weltweit teil, die sich in Solidarität mit einem großen Protestmarsch in Washington DC zusammengeschlossen hatten. Es gab Teilnehmer jeden Alters wie Dee und Jean, zwei ältere Amerikanerinnen, sowie junge Studenten wie die 20-jährige deutsche Claire Schmitt und die 20-jährige Frankfurterin Linda Lukaschek, die mit ihren Freunden für Frauenrechte kämpften.
Viele Teilnehmer hatten ihre Kinder dabei, um ein Zeichen für Frauenrechte und Umweltschutz zu setzen. Stephanie Skalak und ihre Familie reisten aus Stuttgart an, um gegen rechtspopulistische Tendenzen weltweit zu protestieren. Die Mütze mit Katzenohren, genannt “pussy hats”, sollte ein starkes visuelles Statement abgeben. Die Organisatoren betonten, dass es nicht nur ein Anti-Trump-Event sei, sondern ein Protest für Frauenrechte, Minderheitenrechte, Umweltschutz und andere progressive Anliegen.
Teilnehmer wie Liza Murphy aus Bonn und Makda Isak, eine Afro-Deutsche Studentin und Aktivistin, äußerten ihre Sorge über den Aufstieg des Rechtspopulismus weltweit. Murphy war besorgt über den Erfolg von rechten Politikern wie Rodrigo Duterte, Marine Le Pen und Geert Wilders. Isak betonte, dass es wichtig sei, sich gegen Rechtspopulismus zu organisieren, da dies nicht nur in den USA, sondern auch in Europa stattfinde.