Das Portikus in Frankfurt ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst. Der Name leitet sich von dem überlebenden Portikus der Stadtbibliothek aus dem Jahr 1825 ab, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seit 1987 erfüllt dieses klassische Gebäudefragment wieder seine architektonische Funktion als Fassade, als die Frankfurter Architekten einen einfachen, aber präzisen Weißen Kubus bauten: die Portikus-Galerie. Künstler wie Gilbert & George, Yoko Ono, Gerhard Richter, Andreas Gursky, Wolfgang Tillmanns und Paola Pivi machen das Portikus zu meinem Lieblingsalternativmuseum in Frankfurt. Neben der Präsentation aktueller Werke international renommierter Künstler zeigt das Portikus auch wichtige junge Perspektiven aus aller Welt.
Nach zwei Umzügen befindet sich das neue Gebäude auf einer kleinen Insel im Main inmitten der Stadt. Olafur Eliasson hat eine Lichtinstallation im großen Glasdach des Gebäudes realisiert. Die aktuelle Ausstellung trägt den Titel Extra Trouble und zeigt Kunstwerke von Jack Smith. Vom Steg des Portikus aus hat man einen der besten Skyline-Blicke in Frankfurt.
Insgesamt erstreckt sich eine Fläche von 100 Quadratmetern und der Eintritt ist frei. Das Portikus bietet somit eine einladende Umgebung für Kunstliebhaber und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die Welt der zeitgenössischen Kunst. Mit seiner zentralen Lage und hochkarätigen Ausstellungen etabliert sich das Portikus als eines der bedeutendsten alternativen Museen in Frankfurt.